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DFPK 2010: Politik – Eine Fremdsprache?
Auf dem sechsten Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation
(DFPK) diskutieren prominente Vertreter aus Wissenschaft und Praxis
über die Sprache der Politiker.
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Düsseldorf, 22. März 2010
Wie Politiker den Bürgern ihre Entscheidungen vermitteln, das war schon immer ein Thema für sich. Die einen überfordern sie mit Fachtermini und komplizierten Ausdrücken, die anderen geben nichts sagende Phrasen von sich. Grund genug, um sich einmal mit prominenten Vertretern aus Wissenschaft und Praxis darüber zu unterhalten. „Politik – Deutsch, Deutsch – Politik: Politikvermittlung zwischen Floskeln und Fachjargon“ – so lautet das Thema der Podiumsdiskussion, die im Rahmen des Düsseldorfer Forums Politische Kommunikation (DFPK) am Donnerstag, den 8. April um 19.30 Uhr in der Landesanstalt für Medien NRW in Düsseldorf, Zollhof 2a, stattfindet. Diskutieren werden hier Daniela Schneckenburger, die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in NRW, Jochen Trum, der stellvertretende Leiter der Redaktion Landespolitik beim WDR Fernsehen, Prof. Dr. Frank Marcinkowski vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster, der Berliner Redenschreiber Dr. Thomas Rau sowie Axel Weber von der Düsseldorfer Kommunikationsberatungsfirma Ketchum Pleon. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Matthias Kopp, der als Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz tätig ist und vormals als Leiter der Pressestelle der Staatskanzlei NRW gearbeitet hat. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, Interessenten sind herzlich eingeladen.
Das DFPK findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Nach der Auftaktveranstaltung am Donnerstag wird am Freitag und Samstag, 9. und 10. April, die eigentliche Fachtagung im Düsseldorfer Schloss Mickeln abgehalten. Dort werden NachwuchswissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre eigenen Forschungsprojekte aus dem Bereich der politischen Kommunikation präsentieren – von der Wirkung von TV-Duellen auf die Zuschauer bis hin zur Kriegsberichterstattung. Namhafte Politik- und Medienwissenschaftler aus ganz Deutschland werden im Anschluss an jeden Vortrag ein kurzes Feedback zum jeweiligen Thema geben, bevor die Vortragenden mit dem Tagungspublikum über die vorgestellte Arbeit im Plenum diskutieren können. So stellt das DFPK eine ideale Plattform für das Networking der TeilnehmerInnen dar: „Das DFPK bietet NachwuchwissenschaftlerInnen die Chance, fachlich weiterzukommen und nützliche Kontakte zu knüpfen“, so Ralph Weiß, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft und Koordinator des Masterstudiengangs „Politische Kommunikation“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Organisiert wird das DFPK jedes Jahr von einem Team aus Düsseldorfer Studierenden des Masterstudiengangs „Politische Kommunikation“. Eine Fachtagung für NachwuchswissenschaftlerInnen, organisiert von Studenten für Studenten – eine Initiative, die im gesamten deutschsprachigen Raum einmalig ist. In diesem Jahr besteht das Organisationsteam aus zehn Studierenden, die die komplette Tagung in Eigenregie planen und durchführen – von der Auswahl der Referenten und der Programmgestaltung über die Organisation der Veranstaltungsorte und des Caterings bis hin zur Akquise von Sponsoren und der Pflege der DFPK-Website. Und das Interesse an politischer Kommunikation und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Darstellung, Vermittlung und Wahrnehmung von Politik ist groß: Über 600 TeilnehmerInnen haben in den letzten fünf Jahren das DFPK besucht und somit maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Alle weiteren Infos rund um das Programm des DFPK sowie zur Anmeldung finden Sie unter http://www.dfpk.de. Wir freuen uns natürlich besonders, wenn Sie unsere Veranstaltung medial begleiten würden. Für Rückfragen und Anmeldungen stehen wir Ihnen unter presse@dfpk.de jederzeit gern zur Verfügung.
Im Anhang können Sie diese Pressemitteilung als PDF öffnen.
Mit besten Grüßen aus Düsseldorf,
Lena Küpper
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DFPK 2010
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